Ruhe im Alltag finden

Die täglichen Routinen und To-dos können viele Menschen aus der eigenen Mitte bringen. Gerade in Zeiten von Corona sind Eltern noch einmal mehr herausgefordert. Viele Menschen berichten von Überlastungssymptomen und täglicher Überforderung. Wenn die Situation richtig schlimm ist, muss unbedingt professionelle Hilfe zurate gezogen werden. Eine Therapie mit einem Psychologen oder ein Gespräch mit einem Coach können helfen, wieder Leichtigkeit in den Alltag zu bringen. Falls die Symptome nicht so schlimm sind, können die Tipps aus diesem Artikel helfen. 

Machen Sie sich weniger Arbeit

In den eigenen vier Wänden gibt es häufig Arbeitsabläufe, die alles andere als effizient sind. Das ist natürlich nicht schlimm, immerhin handelt es sich um kein Unternehmen, in dem alles optimiert werden muss. Dennoch ist es für alle Familienmitglieder deutlich einfacher, wenn alles gut strukturiert ist und es Regeln gibt. Dazu gehören zahlreiche Strategien, die Hausfrauen und Hausmänner die Arbeit erleichtern. 

Dies kann mithilfe verschiedener Tipps umgesetzt werden. In erster Linie ist es gut, dass Sie sich einen Überblick darüber machen, was Ihr derzeitiges Problem ist. Dann kann man eine Lösung finden: 

  • Wie ist der Tagesablauf? Schreiben Sie sich alles auf und finden Sie heraus, welche Prozesse vereinfacht werden können. So ist es zum Beispiel eine gute Idee, bereits abends die Zimmer aufzuräumen und den Schreibtisch für die Aufgaben in der Lockdown-Phase freizuräumen. Damit ist es möglich, am nächsten Tag sofort zu starten. Wenn die Kids wieder normal zur Schule gehen, ist es gut, wenn sie die Schultasche bereits am Vorabend packen und damit in der Früh rascher aus dem Haus können. 
  • Nützliche Arbeitshelfer können Ihren Alltag als Mutter oder Vater erleichtern. Smarte Geräte wie beispielsweise ein Saugroboter, ein Mähroboter oder auch ein automatisches Heizungssystem, das im Zuge der Installation eines Smarthome integriert werden kann, dienen dazu, im Alltag Raum für andere To-dos oder Auszeiten zu schaffen. 
  • Des Weiteren kann eine klare Arbeitsaufteilung dafür sorgen, dass jeder genau weiß, was er zu tun hat. Größere Kinder können für normale, einfache Hausarbeiten genauso miteinbezogen werden wie die Kleinkinder, die ihr Spielzeug selbst in die Kiste packen. Das Aufräumen muss mit den Kids natürlich spaßig gestaltet werden – nur so bleiben die Kleinen weiterhin motiviert. 
  • Nebensächliche To-dos zu streichen, ist ein nächster essenzieller Punkt, um weniger Stress im Alltag zu haben. Das Bad muss beispielsweise nicht jeden Tag geputzt werden, auch die Fenster dürfen einmal dreckig sein. 
  • Ausmisten schafft Raum und Platz für Neues. Wer viel Hab und Gut hat, darf sich bewusst sein, dass dies unbewusst auch Arbeit schafft. Deshalb ist es sinnvoll, gemeinsam mit der ganzen Familie auszumisten. Wenn die Wohnung leerer ist, muss weniger aufgeräumt werden und allgemein fühlen sich viele Menschen freier, wenn nicht alles so vollgestopft ist.

Auszeiten nehmen

Der nächste bedeutende Punkt ist, dass sich jede Frau und jeder Mann immer wieder Auszeiten nehmen darf. Auch das Absagen eines Treffens ist absolut in Ordnung, wenn Sie fühlen, dass Sie lieber allein sein möchten. Dates mit sich selbst können in verschiedener Form gestaltet werden. Wer möchte, kann sich eine heiße Badewanne einlassen, in die Sauna gehen oder einen Spaziergang machen. Im Sommer kann es auch entspannend sein, im eigenen Garten zu sitzen und abends den Sternenhimmel zu beobachten. 

Ist das Gedankenkarussell sehr laut und wünscht man sich mehr Ruhe im eigenen Sein, dann ist es dienlich, eine tägliche Meditationsroutine einzuführen. Wer dies zeitlich nicht schafft, kann es auch einfach mehrmals in der Woche machen. Wenn Sie damit beginnen, werden Sie merken, dass es sehr guttut, seine Gedanken schweifen zu lassen und sich auf nichts, außer auf den Atem zu konzentrieren. 

Lachen mit Freunden

Viele Frauen und Männer schaffen es im Laufe eines Abends mit Freunden so richtig herunterzukommen. Demnach ist es gut, sich regelmäßig Zeit für Freundschaften zu nehmen. Jetzt ist es zwar schwieriger, sie zu treffen, aber auch zu Hause kann man über Skype oder Zoom tolle Videogespräche führen.

Author: Monica Reich-Wahl